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[Edel Strategie] Wie Du Ratz Fatz Deine Zweifel in Klarheit verwandelst

Es geht um Zweifel. Es geht um Fähigkeiten. Es geht um Klarheit.

Denn Klarheit ist die Mutter der Umsetzung.

Wenn wir was erreichen wollen, brauchen wir Umsetzungspower. Was hält uns davon ab?  Zweifel, Befürchtungen und Sorgen. Wir sind mit einer essentiellen Fähigkeit verkümmert. Es ist die Fähigkeit der kraftvollen Selbstgespräche. Das heißt einen Zweifel zu erkennen, zu hinterfragen und schliesslich zu entmachten.

In diesem Artikel stelle ich dir

zwei Fähigkeiten vor. Fähigkeiten die unabdingbar für Erfolg sind. Unabhängig ob du Erfolg in deinen Privaten oder beruflichen Bereich einladen möchtest.

Zweifel haben wir in fast jedem Bereich unseres Lebens. Sie bremsen uns und kommen immer dann wenn wir sie am wenigsten brauchen. Irgendwie Blöd. Das entscheidende ist nicht das es Zweifel gibt. Das entscheidende ist, wie lange sie bleiben. Zweifel beeinflusst du mit folgenden Fähigkeiten.

  1. Fähigkeit: Reflexion
  2. Fähigkeit: Umdeuten

1. Fähigkeit: Reflexion

Genauer genommen Selbst-reflexion. Wie reagiere ich? In welchen Situationen zünden meine Trigger. Meine Impulse. Wann erlange ich wieder die Überhand über meine Reaktionen.

In meiner Welt nenne ich es “die emotionalen Brandherde”. Emotionen zu kontrollieren ist wie ein Spiel mit dem Feuer. Feuer. Eine zarte kleine Flamme, die wärmt …. und von einen Moment auf den anderen in einem Inferno enden “kann”

Je besser ich meine Emotionen – meine Flamme – kenne, desto weniger schlägt sie um sich. Je weniger sie um sich schlägt, desto kontrollierter bin ich. Um so kontrollierter ich bin, desto mehr Sicherheit und Freiheit geniesse ich im Leben. Macht Sinn, stimmt´s? Soviel zur Theorie.

Um in diesen Prozess einzugreifen, benötigst du die Fähigkeit der Selbstreflexion. Selbstreflexion ist, sich aus anderen Perspektiven wahrzunehmen. Quasi mental aus sich “heraus-zoomen” In der Wissenschaft sagt man dazu Dissoziieren. Aber ich mag es lieber Pragmatisch. Also in der Praxis sieht das dann so aus.

Schliesse mal die Augen. Mal blickst du von rechts oben auf dich. Mal blickst du während eines Gespräches mit einem anderen Menschen auf dich. Mal blickst du von hinten links auf dich. Mal blickst du aus der Zukunft auf dich zurück. Spannend, nicht wahr?

Diese Fähigkeit erlaubt uns, die mentale Motorhaube zu öffnen Wir erkennen unsere unbewussten Verhaltensweisen. Wir erkennen, wo sind wir gut und wo wir nach justieren sollten. Mit Leichtigkeit gelingt der Zugriff auf Zweifel, Sorgen und Probleme. Für diese Blockaden brauchen wir Selbstreflexion. Sprich den “Mehr-Perspektiven-Zoom”

“Wir können Probleme nicht mit dem selben Bewusstsein lösen,

wie sie entstanden sind.”

Albert Einstein

2. Fähigkeit: Umdeuten

Sobald ein Zweifel oder ein Problem gefunden wird, gehen wir erstmal Schwanger. Irgendwann wird es Nervig keine Klarheit zu finden. Wir haben das Gefühl, der komplette Fluss des Lebens wendet sich gegen uns. Nichts scheint mehr “richtig” von der Hand zu gehen. Der Wunsch: Wieder zurück in den Flow.

Wenn es mit dem Loslassen noch hapert, dann ist “Umdeuten” das richtige Mittel. Einen Haken gibt es. Zum Umdeuten brauchst du etwas Zeit, vor allem Mut und qualitative Fragen. Im besten Falle nimmst du Zettel und Stift zur Hand, den du zum Ende des Artikels vielleicht benötigen könntest. Sofern du einen Zweifel oder eine Blockade hast.

Was ist umdeuten?

Probleme kannst du in 2 Varianten umdeuten.

  1. Variante ist der Kontext.
  2. Variante ist die Bedeutung.

Beispiele für Kontext und Bedeutung:

  • Warum hat mein Chef mich entlassen? Was ist das Gute daran, dass ich gekündigt wurde? (Kontext)
  • Warum hat mein Chef mich entlassen? Was mache ich für schöne Sachen, jetzt wo ich mehr Zeit habe? (Bedeutung)
  • Wieso bin ich so genervt von meinem Partner? Bist du nur von deinem Partner genervt, oder auch von anderen Menschen? (Kontext)
  • Wieso bin ich so genervt von meinem Partner? Wie erkennst du sonst Züge an dir, an denen du arbeiten darfst? (Bedeutung)
  • Wenn ich alleine zuhause sitze, bin ich Traurig? Bist du nur traurig, wenn du zuhause sitzt? (Kontext)
  • Wenn ich alleine zuhause sitze, bin ich Traurig? Wofür ist es Gut Gefühle zulassen zu können? (Bedeutung)

Was ist jetzt passiert?

Ich habe ein Problem aufgeschrieben: Zack Bumm – aufgeschrieben. Dann habe ich mir eine qualitativ positive Frage gestellt. “Was ist das Gute an dem Problem” Dadurch verlagere ich den Blickwinkel, von “Oh Gott, meine Welt versinkt im Chaos” hin zu “Ah cool, so habe ich das ja noch gar nicht gesehen” – “Wow, diese Möglichkeiten”

Im zweiten Step verändere ich die Bedeutung. “Was mache ich jetzt mit meiner Zeit” Mein Gehirn schaltet diese Frage sofort zum Suchmodus und beginnt (wie Google) zu rechnen. Antworten pluppen auf und ich schreibe sie auf. “Endlich kann ich das machen, worauf ich Lust habe” “Endlich kann ich verreisen” “Ich kann mich Selbstständig machen”

Für diese Übung brauchst Du ein Blatt Papier, den Stift und etwas Zeit.

Aber Vorsicht! Falle

Von der Theorie her, ist diese Strategie vielleicht nichts neues für dich. Denn die Gefahr besteht in folgenden 4 Worten;

“DAS KENNE ICH SCHON”

Viele Menschen, sagen das kenne ich schon. Dadurch geht das Gehirn in den Modus “Gut, dann brauchen wir ja nichts mehr machen” und plötzlich ist man wieder im Strudel der Zweifel und Probleme gefangen und steht so mit wieder am Anfang. Was hat es gebracht, dieses Artikel zu lesen?

Anders gefragt. Wenn du wirklich ein starkes Problem, einen Zweifel und dadurch eine Blockade hast, was hast du dann zu verlieren? Erst wenn du eine Übung wirklich RICHTIG durchgeführt hast, bist du ernsthaft betrachtet, wirklich erst in der Lage zu beurteilen ob diese Übung etwas bewirkt oder nicht.

“Der Unterschied zwischen Wissen und Weisheit ist, eine Sache zu tun!”

aus dem Film Peaceful Warrior

Fette Bonus Fähigkeit für die Hosentasche

Bist du mutig? Bist du so mutig, das du dir 5 läppische Minuten zeit nimmst um deine Zweifel und Blockaden konstruktiv anzugehen? Dann brauchst du diese Bonus Fähigkeit NICHT. Denn diese Fähigkeit ist MUT. Kein besonderer Mut. Einfach MUT sich selbst zu stellen. Das du mit dir selbst ins Gericht gehst. Das du dir ins Gesicht sagen kannst, was nicht optimal läuft. Das du mit dir im Gerichtssaal sitzt und dich selbst in die Zange nimmst und deine Zweifel hinterfragst. Welche Grund gibt es, das sich Zweifel bei dir so lange wohl fühlen? Weshalb dürfen sie so lange bei dir bleiben? Oder fühlst du dich gut mit deinen Zweifeln?

Ins eingemachte…  

Hier sind einige Fragen mit denen du deinen Zweifel den Gar ausmachst.

  • Was ist das Gute an … (Problem reinschreiben) ? —– Schreibe mindestens 20 Gründe auf.
  • Woher weiß ich, das ich das (Problem) habe?
  • Ist es meine Problem oder das Problem eines anderen Menschen?
  • Worin will mich das Problem aufmerksam machen? Worin kann ich mich verbessern?
  • Was passiert, wenn ich mich an (Problem) füge?
  • Was passiert, wenn ich mich (Problem) nicht füge?
  • Welchen Wert bekomme ich, das (Problem) weiterhin zu behalten?
  • Welche positiven und negativen Konsequenzen kommen auf mich zu, wenn ich das (Problem) auflöse?
  • Wie gehe ich mit den Konsequenzen um? … Beschreibe dein Verhalten, wenn (Konsequenz) eintritt.
  • Wie ist der nächste Schritt, hin zu mehr Klarheit?

Zusammenfassung: 

Nehme ein Blatt Papier und notiere Deine Problematik. Schreibe auf, was dich an dir oder was dich generell stört. Was hat das Problem, der Zweifel mit Dir zu tun. (Du hast IMMER die Verantwortung für deine Gedanken und deine Emotionen!!) Reflektiere gründlich während du schreibst. Zoome heraus und betrachte dein Problem nicht emotional sondern cool und sachlich. Mache eine klare Bestandsaufnahme. Schreibe auf, was dir zu diesem Problem durch den Kopf geht. Es muss auf´s Papier.

  • Situation – beschreiben
  • Kontext – beschreiben
  • Mein Verhalten, meine Reaktion, meine Gefühle – beschreiben

Du hast den “Problembestand” aufgenommen? Super! Dann mache eine kurze Pause und schnaufe durch. Werde ruhig und entspanne kurz, indem du deinen Nacken entspannst. Mache Dir weiter keine sorgenvollen Gedanken, denn diese sind jetzt erstmal sicher auf dem Papier. Denke für 5min. an etwas schönes. Eine grüne Wiese. Meeresrauschen. Zwitschernde Vögel im Apfelbaum. Das tut gut.

Sobald du entspannt bist, geht es an den zweiten Teil. Tauche voll ein und deute deine Problematik um. “Was ist das Gute an dem Problem” …. nutze die oben beschriebenen Fragen und hinterfrage “Warum du dieses Problem behalten solltest und warum es gut wäre es loszulassen?”

Höre erst auf, wenn du einen AHA Effekt hattest. Und der wird definitiv kommen, wenn du diese Strategie anwendest.

Dein Nutzen

  1. Du stärkst die Fähigkeit des Heraus zoomen´s. Die Fähigkeit zu reflektieren.
  2. Du stärkst die Fähigkeit dich schwierigen Situationen zu stellen.
  3. Du stärkst die Fähigkeit konstruktiver Selbstgespräche. Gute Fragen lenken deinen Fokus. Fokus bestimmt die Qualität deines Lebens.
  4. Du wirst mutiger und selbstsicher.
  5. Du wirst Klar und weißt was du willst und was du nicht willst

Du bist ein Mindset Revoluzer. Ein Anwender. Ein Umsetzer. Ein wirklicher wundervoller Mensch, der macht was er anderer predigt. Du bist ein Persönlichkeitsmacher.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und Klarheit.

Herzlichst Robert

Doris & Robert
 

Doris und Robert sind Coaches und Unternehmer strategischer Persönlichkeitsentwicklung. Ihre Leidenschaft besteht darin, sich neu zu denken. Verrücktes zu testen. Herzhaft zu leben um erfolgsfördernde Verhaltensweisen zu wecken und zu automatisieren. Sie haben bei den besten Trainern der Persönlichkeitsentwicklungs-szene gelernt und aus diesem Wissen spezielle Strategien kristallisiert. Diese Erfahrungen geben sie nun als Coaches an andere Menschen weiter und helfen ihnen in ihre wahre Größe zu gehen.

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